Review by New Prog Releases


Truth’s Redemption” is the Swedish progressive metal band Silent Call’s third album, which bounces between progressive metal and progressive rock while stunningly presenting a very melodic work. “Truth’s Redemption” displays band’s musical complexity, a clean sound breaking through the loud speakers with full momentum in order to establish themselves in the listener’s head. Goosebumps are felt even upon the introduction of the grand opener “Nightmare”-
Silent Call define their terrain for the next 60 minutes, epic and very progressive tracks placed together with a healthy dose of classic rock and equipped with bombastic choirs and refrains, convey an abundant fantasy charm.

http://newprogreleases.blogspot.se/2014/09/silent-call-truths-redemption.html


 

 

Review by Metal Storm, R’Vannith   7,5/10


Integral and clean progressive metal. It’s a rare thing to come by in this day and age when pervasive trends seem to infiltrate every aspect of the genre, to its general declination as less and less sounds endeavour to provide generic stability and assurance. Thankfully we have bands like Silent Call.

They always struck me as a mix of Redemption, DGM and Zero Hour at their more melodic and accessible. Which is essentially what they continue to do here, four years following Greed. Remaining very truthful to their own style and unfazed by contemporary affectations that contemporarily run amok in the genre, Truth’s Redemption seems a fitting title.

The sound mightn’t present itself as anything overtly showy in instrumentation or charismatically ostentatious in vocal arrangements, as it’s a very composed and controlled record facilitating a directly engaging delivery of progressive metal balladry and melody not by way of elemental surprise, but by way of strong and fundamental understanding of song writing.

Silent Call are what I would describe as a “basis band,” providing the kind of music that progressive metal fans find familiar and completely refreshing, without attempting any of the boundary pushing the genre has an imperative. This absence of novelty gives them a clear advantage over other acts seeking outlandish elemental additions and structural innovation. The result is a very rewarding and appreciable listen in Truth’s Redemption. Well performed and effectively written tracks which needn’t demonstrate the “progression” of contemporary progressive metal, but represent some of the core melodically focused structural qualities that fans have come to expect from such a genre. In this manner, Silent Call have an exemplary and satisfying sound.

This all makes for a very listenable record that finds all the right notes, and is certainly commendable in performance and written values.

http://www.metalstorm.net/pub/review.php?review_id=12907

Review Tons Of Rock, Carsten Klenke
(in German)


Neues aus dem schwedischen SILENT CALL Lager:
Nachdem das Album Nummer drei schon im Frühjar 2013 (Tons of Rock berichtete hier) fast fertig war, stellte sich die Suche nach einem neuen Label etwas schwieriger dar, als geplant. Warum auch immer! Mit dem deutschen Label DUST ON THE TRACKS wurde in diesem Jahr dann endlich ein passender Partner gefunden und ich bin froh, dass ich mir neues einer meiner Favoriten anhören kann.

“Truth’s Redemption” erscheint am 15.09.2014 und enthält zwölf epische Prog Metal Songs, die sich ineinander fügen, wie die Faust auf’s Auge passt! Schon mit dem Intro und dem folgenden fulminanten Einsteiger “Nightmare” drücken Sie dem Album den passenden Stempel auf.

Die Messlatte mit dem letzten Output “Greed” (Review auf Tons of Rock) wurde sehr hoch gelegt. Ich kann mich hier nur noch einmal wiederholen. Sie besitzen die Gabe, einen durch das intelligente Songwriting in eine Welt der Phantasie eintauchen zu lassen. Druckvolle Metalparts konkurieren im Wechselspiel mit melodisch epischen Passagen. Der Klangteppich wird durch dezent eingesetzte Keyboards untermalt. Auch dieses Album gehört durchgehört und einzelne Songs sind nicht herauszuposaunen. Das Gesamtkonstrukt stimmt einfach für mich.

Warum diese Band noch nicht omnipresenter ist, ist mir ein Rätsel. Liegt es an der wenigen Live-Präsenz, der stimmlich höher frequentierten druckvollen Stimme Andi Kravljaca’s oder einfach nur daran, dass das Genre mittlerweile breit gefächert ist! “Truth’s Redemption” unterstreicht noch einmal die erreichte Klasse der Band durch den Vorgänger. Wer die eher melodische Art des Prog Metals mag, sollte sich SILENT CALL’s neues Album nicht entgehen lassen.

http://www.tonsofrock.de/2014/silent-call-der-wahrhaftigkeit-mit-album-nummer-drei-auf-der-spur/


 

 

Review by She Wolf, von Phillip   10/10
(in German)


SILENT CALL wurden von Daniel Ekholm und Patrik Törnblom im Jahr 2006 in Schweden gegründet. Von Beginn an dabei: Drummer Mikael Kvist, Bassist Tobbe Moen, Sänger Andi Kravljaca und eben Gitarrist Ekholm sowie Keyboarder Törnblom. Die Band vereinigt in ihrem Sound Progressiv Rock und Progressiv-Elemente und veröffentlichte neben einem Demo (“Divided” aus dem Jahre 2007) die 2 Longplayer “Creations From A Chosen Path” (2008) und “Creed” (2010). Mit “Truth’s Redemption” legen Silent Call nun ihre dritte Langrille nach und um diese geht es auch in diesem Review.

Ein Ensemble aus Streichersynths, die von theatralischen Klängen und Chor-Sphären untermalt werden, eröffnet das “Intro”, das nahtlos in das geballte und energische “Nightmare” übergeht und was hier geboten wird, ist der Hammer. Ein Ensemble aus starken und messerscharf gespielten Metal-Gitarren, wummernden Bässen, straighten Drums und perfekt in das Arrangement eingebettete Keyboards. So lasse ich mir eine Progressive-Produktion gefallen! Die Band besticht neben der kantigen Härte in Sachen Rhythmusgitarren und Drums, auch durch die Wahl mit Andi Kravljaca als helltönigen Lead-Sänger, selbst die Gitarrensoli passen perfekt und so wirkt das Album von Anbeginn wie aus einem Guss, aber nicht künstlich oder plastisch. “Evermore” eröffnet mit einem schönen Pianospiel, auf folge dessen sich eine bombastische Klangbühne im Hörraum aufbaut. Die Nummer weist sowohl ruhige, super eingesetzte als auch starke Heavy-Elemente auf, die auf der Anlage so richtig zur Geltung kommen und keine Wünsche offen lassen. Die Mid-Tempo Nummer bildet eine geniale Mischung aus balladesken und Metal-Elementen. Die leidenschaftlich gespielten Gitarrensolos sind mal wieder ein Blindtreffer ins Schwarze. Das weiß zu überzeugen und rockt das Brett weg. Düstere Synthesizer Flächen, begleitet von einem soliden Gitarrensolo, eröffnen “First To Know”, das nach kurzer darauf zum gestandenen Mid-Tempo-Rocker mutiert. Was hier erschaffen wurde, ist ein Mitsing-Garant, bei dem auf gesangliche Choreinlagen gesetzt wurde. Der Song erfährt nochmal eine Temposteigerung und so funktioniert das Ganze stufenweise. Piano-Elemente und Synthesizer, kombiniert mit brachialem Metal, der sich nicht verstecken braucht. Das geht ab!

Mystisch, dunkel und bedrohend leitet “Erasing The Sky” ein. Hier werden schwermütige Metal Strom- und Bassgitarren mit leichten Synths verschmolzen, die das Ganze unvergesslich machen. Sie (die Synthesizer) sind nur leicht vorhanden, geben dem Song aber das gewisse Etwas. Und dieses gewisse Etwas wird auch durch die kurzen Streicher-Elemente aufgerundet. Von der abermals fabelhaften Gitarrensolo-Arbeit mal ganz zu schweigen. “Erasing The Sky” ist sehr theatralisch und wirkt wie ein Metal-Theater im Wohnzimmer. “These Four Walls” versprüht sofort eine Energie aus rasierklingenscharfen Gitarren, wie auch aus düsteren Piano- und Streicherklängen. Im Versteil ist die Nummer tatsächlich sehr ruhig gehalten. Der Refrain geht wieder ins Ohr, hier werden meine Boxen richtig durchgeprügelt, denn Double Bass-Drums sind hier inklusive. “Alive” erweckt eure Boxen zu Leben, denn hier kommt eine kraftvolle Nummer zum Vorschein, die sehr viel Biss hat. Dass die Musiker einen fabelhaften Job machen, das Arrangement ausgewogen ist und Genialität versprüht, muss ich wohl nicht mehr erwähnen oder? Denn das haben sie bisher super unter Beweis gestellt und das scheint sich hier auch noch zu steigern. Das selbige gilt übrigens auch für das ruhig einleitende und schnell in Fahrt kommende “All Of Us”. Auch hier gibt es nichts zu beanstanden. Ein geiler Text, wie immer kraftvoller Gesang, ein tolles Sounddesign und Arrangement, machen die Nummer zu einem unvergesslichem audiophilen Erlebnis.

Ein schönes Pianospiel, öffnet die fast schon als progressive Power-Metal-Ballade zu bezeichnende Nummer “A Better Life”. Die Streicher sind übrigens abermals im Arrangement eingebettet. Ist diese Powerrock-Ballade stellenweise ruhig, wird sie zum langsamen Rocker im Refrain. Und das weiss zu überzeugen. Die Nummer steigert sich quasi. Zwar kehren spätestens ab dem Gitarrensolo für einen kurzen Moment die ruhigen Passagen zurück, dennoch ist diese Nummer ein Hit, der sich trotz des langsamen Tempos nicht vor den anderen Nummern verstecken braucht. Top! Theatralisch, energisch und stark bricht “The Kingdom’s Fall” über den Hörer ein. Die brachiale Nummer beweist schon wieder Hit-Potential und kann voll und ganz punkten. Das Arrangement lässt Metalfan-Herzen höher schlagen… Wie immer: auf Top-Niveau und Headbang-Garantie inklusive. Was auch für das nachfolgende Stück “World On Fire” gilt. Die Nummer poltert ordentlich aus den Boxen und hat einen Mitsing-Refrain erster Klasse! Die Band versteht es, Hymnen zu schreiben. Weder Sänger, noch Keyboard, noch Drummer und schon gar nicht Gitarrist und Bassist lassen Wünsche offen. Das geht ab! “Our Last Goodbye” begleitet zu Beginn Heavy-Gitarren mit Akustik-Gitarren und wunderschönen Pianoklängen. Noch einmal wurde eine kraftvolle Nummer abgeliefert, die hier jedoch eher den Charakter einer schönen Ballade hat. Streicher, cleane Gitarren und Pianos dominieren das Klangbild. Zwar ist dies hier nicht wirklich Metal, aber es gibt der Platte einen gelungenen, balladesken, – ja wunderschönen Ausstieg. Der Text ist darüberhinaus sehr tiefgründig.

Fazit: 10 von 10 Punkten. Ein starkes Progressive Metal-Album mit melodiösem Flair und ausgewogenen, sehr kreativen Arrangements wird dem Hörer hier geboten. Silent Call erschaffen wahre Kunst und das hört man von der ersten bis zur letzten Sekunde. Metalfans kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Der Sound ist eine Mischung aus old-schooligem 80er Jahre-Metal und neumodischer Art und wird sicher Jung und Alt begeistern. Metalfans KAUFEN! – Prog-Metal / Rock Fans – UNBEDINGT KAUFEN – TOP! – TIPP!

http://www.she-wolf.eu/review-silent-call-truths-redemption-melodic-progressive-metal/

Review Ave Noctum, Andy Barker   8/10


I’m torn. Torn between championing the cause of a massively underrated and under-exposed Metal band, and the pride I feel when chatting about Progressive Metal to like minded people and playing them Silent Call – who invariably they have never heard of, and can’t believe they have passed them by!
The secret will be out of the bag y’see. No more gloating for yours truly, no more “Surely.

You’ve heard of Silent Call”, complete with knowing smile. Nope, people can just read this review and know all about them – which is the least the band deserve!
Decision made then.

Ladies and Gentlemen, fans of Melodic Progressive Metal, I give you Silent Call…unless, of course, you’ve already heard them and it’s just here in the windswept hills of deepest Yorkshire where they are unknown…a bit like super fast reliable broadband…
This is Silent Call’s 3rd album – I got their debut way back in 2008 because it was on Escape Records (home of all things light and fluffy) and someone sold it to me after being horrified that Silent Call weren’t in the least bit light OR fluffy! He even wrinkled his nose (the nerve!) when he described the heaviness of the guitars and drums. This was the same day I informed him that one of his favourite Melodic bands of the 80’s – Fate – were in fact previously called Mercyful Fate (omitting the fact it was only Hank Shermann in Fate), so he rushed off to buy their back catalogue, Harrgh Harrgh, Harrgh…I don’t think he’s ever forgiven me… But I digress – Silent Call are way too heavy for a Melodic Rock label, and hopefully now they have found a worthy home on DOTT.
For existing fans (because I’m sure there are many fans outside the UK), “Truth’s Redemption” is just as good as their previous two – The production is a little bit heavier and fuller which just enhances things more and allows the songs to have even more impact.
You will not be disappointed! For the uninitiated, Silent Call have their sound rooted in the best of the Progressive Metal bands around the turn of the Millennium. Blending aspects of Angra, Lion’s Share, Eldritch, Stratovarius, Labyrinth – even early Kamelot and Sonata Arctica to name but a few. Their technicality is more subtle, crafted, and less showy than Dream Theater and their ilk, leaning more towards a sound centred around melody and memorability than individual musicians egos. And this is what really works for Silent Call and widens their appeal.
The vocals are an expertly delivered mid-to-high range, somewhere around an amalgam of Carsten Schulz, Apollo Papathanasio, David Readman and maybe Tobias Sammet…but then, it isn’t really, as his tone – his ‘timbre’ if you pretentiously prefer – is quite unique to Andi Kravljaca.
The Drums, Bass, Keys and Guitar are all executed with precision and flare, always complementing each other yet shining when it is their moment or when specifically listened out for. Musically, I’ve covered some of their bases, but their attention to detail, delivery and arrangements open the band up to fans from Pink Cream 69 through to Evergrey.
The predictable thing to do here is to try and sum up the album with one or two songs – well I’m not going to make it that easy for you. Mainly because I can’t pick out a favourite OR a track that if you randomly chose it, then it wouldn’t convince you to hear the rest of the album. Every band member’s performance on every well-crafted track is first rate, there are no fillers – just top quality Melodic Progressive Metal from start to finish.
If you’ve got this far through the review then surely you have thought this album is worth checking out? So one of my best kept band secrets is now out there – the cat is out of the bag as it were, so run Kitty run, run and be free…LOOK OUT FOR THAT TRUCK…!!!

(8/10  Andy Barker)

http://www.avenoctum.com/2014/09/silent-call-truths-redemption-dust-on-the-tracks/